Schienenstoßschweißungen

Moderne Fördertechnik erfordert eine glatte und durchgehende Schienenoberfläche. Konsequenterweise müssen die Schienenstöße verschweißt werden, um Vibrationen am Stoß sowie daraus resultierende Beschädigungen am Rad oder anderen Komponenten zu verhindern.
Die Geometrie von Schienen nach DIN 536/1 ist derart, dass außer der Schweißverbindung keine andere Art der Verbindung zu empfehlen ist. In der Praxis haben sich zwei Arten der Verbindungsschweißung – sowohl für Schienen am Boden, als auch für hochliegende Kranschienen – bewährt:

  • Lichtbogenschweißen mit Elektrode
  • Aluminium-Thermitverfahren

Lichtbogenschweißen

  • Technologie: Die Stoßlücke zwischen den Schienenenden wird kontinuierlich, lagenweise mit Kehlnähten gefüllt
  • Ausrüstung:
    • permanente Grundausstattung: Material zum Ausrichten und Vorwärmen, Satz Kupferbacken, Schweißinverter, Schleifausrüstung
    • Verbrauchsmaterial: spezielle Elektroden, Schleifmittel
  • Ausführung:
    • diese Technik erfordert qualifizierte Schienenschweißer
    • Schweißanweisungen sind erhältlich.

Aluminium-Thermitverfahren

  • Technologie: Der Stahl, der durch die Kombination von Eisenoxid mit Aluminium gewonnen wird, wird mit über 2000°C in eine feuerfeste, der Schienenform angepasste Form gegossen.
  • Ausrüstung :
    • permanente Grundausstattung: Material zum Ausrichten und Vorwärmen, Befestigung der Form
    • Verbrauchsmaterial für die abschließenden Gießarbeiten: an die Schienenform angepasste Form, Schweißladung und Zünder
  • Ausführung:
    • diese Technik bietet hervorragende Ergebnisse und ist unabhängig von Wetterverhältnissen und betrieblichen Bedingungen
    • die Ausführung der Schweißung im Thermitverfahren erfordert qualifizierte Schienenschweißer. GANTREX® kann Sie in der Qualifikation Ihrer Schweißer unterstützen oder die Schweißarbeiten selbst durchführen.
    • Schweißanweisungen sind erhältlich

 

Weitere Informationen stehen Ihnen im Download-Bereich zur Verfügung.